Winzer arbeiten beinahe pausenlos im Weinberg und im Keller.
Statistisch gesehen muss jeder Rebstock vom Winzer innerhalb eines Jahres ca. 17-mal besucht werden.

❄️ Das Weinjahr beginnt im Januar und Februar, also vor dem Austrieb im Frühjahr, mit dem Rebschnitt : altes Holz wird entfernt oder korrigiert und die Zahl der Fruchtruten wird bestimmt. Ein sorgfältiger und selektiver Rebschnitt bildet das Fundament für die spätere Qualität des Weines.

💐 Im Frühjahr, wenn die Reben anfangen zu „bluten“ (so nennt man den Saftaustritt an den Schnittwunden) werden die Fruchtruten an Drahtanlagen gebunden um eine gleichmäßige Verteilung der Triebe zu ermöglichen. Man spricht von Reberziehung.
Außerdem finden ab April die Bodenbearbeitung und Begrünung sowie der Pflanzenschutz statt.

☀️ Im Sommer (Ende Juni) findet die Weinblüte statt. Hier sollten die Reben möglichst nicht gestört werden.
Danach greifen viele Winzer in die Erntemengenreduzierung und gleichzeitig gewünschte Maximierung der Qualität ein, indem sie Fruchtansätze wegschneiden.
Während der ganzen Wachstumsperiode sind die Weingärtner mit Laubarbeiten beschäftigt, diese sind wichtig für einen gut belüfteten und gesunden Weinstock.

🍂 Im Herbst können die Früchte der Arbeit gelesen werden. Das kann mehrere Wochen dauern, vor allem wenn sie von Hand erfolgt. Zur Lese geht es mit allen Helfern in den Weinberg. Auch in den Kellereien beginnt nun die hektische Phase, da die Trauben schnell verarbeitet werden müssen.

🌨️ Nach der Lese und vor dem ersten Schnee wird der Boden im Weinberg, der durch die Lesearbeiten zertreten ist, ein letztes Mal umgepflügt.

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