Die Mousse ist bei der Beurteilung von Schaumwein relevant. Die Fähigkeit zur Schaumbildung lässt sich als Innendruck in der Flasche messen. Da beim Öffnen einer Flasche der Druck plötzlich absinkt und sich das in der Flüssigkeit gelöste Kohlendioxid aus einem stabilen Zustand in einen instabilen Zustand wechselt, bilden sich Perlen.

Meist ist eine „cremige“ Mousse zu erwarten, das bedeutet man spürt ein lebhaftes Prickeln am Gaumen das nicht zu aggressiv und zu schaumig ist.

„aggressive“ Mousse heißt, der Schaumwein scheint am Gaumen nahezu zu explodieren, verliert aber seine Perlage nach dem ersten Aufschäumen.

Schaumweine, die lange gereift sind oder mit einem niedrigeren Kohlensäuredruck abgefüllt werden, entwickeln dagegen weiche, kleine Bläschen und werden deshalb als „fein“ beschrieben.

Schaumweine und Champagner haben einen Überdruck von 3,5 – 6 bar. Lässt man eine Flasche Schaumwein an heißen Sommertagen in der Sonne stehen, kann der Druck bis ca. 15 bar ansteigen.

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